Die Astrolab‑Chart‑Analyse beginnt mit der Identifikation des Beobachtungsortes und der exakten Uhrzeit. Diese Angaben bestimmen die Position von Himmelssphäre, Datumsscheibe und Sternzeigern. Anschließend wird die äquatoriale und horizontale Projektion auf die Grundplatte übertragen, um die Winkel zwischen den Markierungen zu bestimmen. Zusätzlich werden atmosphärische Korrekturen berücksichtigt, sodass das Ergebnis sowohl für astronomische Berechnungen als auch für praktische Navigation geeignet ist.
Im nächsten Schritt vergleicht man die gemessenen Winkel mit den Referenztabellen des Astrolabs. Eventuelle Abweichungen werden notiert und mit bekannten Instrumentenfehlern abgeglichen. Nach dieser Kalibrierung lässt sich das Chart finalisieren und für die gewünschte Anwendung, etwa Bestimmung der lokalen Sternzeit, nutzen.